Über uns

Tagesablauf

Nach der persönlichen Begrüßung Ihres Kindes hat es bis 8.45 Uhr die Möglichkeit, Spielmaterialien, Spielpartner und Spieldauer selbst zu bestimmen. Dabei begleiten wir Ihr Kind in seiner Entscheidung.

Um 9.00 Uhr starten wir in den Gruppen mit dem Morgenkreis. Wir begrüßen uns, besprechen den Kalender, die Wochentage, Monate und Jahreszeiten, die Anwesenheit wird besprochen, die Kinder entscheiden, bei welchen Diensten sie beteiligt sein möchten. Fester Bestandteil des Morgenkreises ist auch, dass die Kinder erfahren, welche Angebote stattfinden und sie entscheiden dürfen, was sie mitmachen möchten.

Jetzt ist Zeit für unser gemeinsames Frühstück, weil es uns wichtig ist, dass Ihr Kind ein Gemeinschaftserlebnis hat. Ihr Kind hat für das Essen Zeit und Ruhe in angenehmer Atmosphäre, was sich beispielsweise durch Tischkultur und bewusstes pädagogisches Arrangement auszeichnet.

Für uns hat die Freispielzeit einen hohen pädagogischen Stellenwert – sie ist nicht ersetzbar.

Das selbstbestimmte freie Spiel ist die angemessene Form kindlicher Auseinandersetzung mit der Welt. Im Spiel verarbeiten die Kinder ihre Eindrücke, entwickeln Fähigkeiten und Fertigkeiten, zeigen Eigeninitiative, konzentrieren sich und kooperieren mit anderen – deshalb geben wir den Kindern Zeit zum Spielen. Freispiel ist Lernen in eigener Regie.

Freispiel gibt uns, dem pädagogischen Personal, die Möglichkeit, die Kinder intensiv zu beobachten. Damit bekommen wir wichtige Eindrücke über deren Entwicklungsstand und können gezielt unterstützen und fördern.

Frühstück

Unser Frühstück bereiten wir selbst zu. Unter anderem dafür erheben wir einen Beitrag von 25,00€ pro Monat je Kind.

Unser Ernährungsplan orientiert sich an verschiedenen Getreidearten, wobei wir möglichst auf Weizen verzichten.

Für unser Frühstück arbeiten wir mit einem Bio-Markt in Gilching zusammen. Wir verarbeiten meist Produkte aus bio-dynamischer oder wenigstens biologischer Landwirtschaft und möglichst aus der Region stammend.

Mittagessen

Um 12.45 Uhr gibt es für alle Kinder ein warmes Mittagessen.
Der Preis beträgt derzeit 72,00€ / Monat.

Wir achten bei der Auswahl unseres Caterers auf eine ausgewogene Ernährung für Ihr Kind, die zu einem großen Teil aus Bioprodukten besteht.

Nähere Information über unseren Caterer erhalten Sie von unserem Team.

Staatlich geförderter Vitaminschub für Kinder

Wir möchten Ihren Schützlingen ausgewogene Ernährung und umweltbewusstes Handeln näher bringen! Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne über unser Schulobst- und Milchprogramm. Wir werden mit frischem, ökologischem und gesundem Obst & Gemüse sowie mit Bio-Milch und Bio-Milchprodukten versorgt. Unser Lieferant hierfür ist die „Amper-Ökokiste“ aus Bergkirchen.

Auszug aus der Internetseite:

Wir sind anerkannter Lieferbetrieb für das EU-Schulprogramm, auch bekannt als Schulfrucht-Programm, und beliefern in diesem Rahmen Schulen, Kitas und Kindergärten. In Bayern werden hundert Prozent von staatlicher Seite übernommen. Detaillierte Infos können Sie beim Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nachlesen.

Das EU-Schulprogramm soll die Wertschätzung von Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten bei Kindern steigern und die Entwicklung eines gesundheitsförderlichen Ernährungsverhaltens unterstützen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 und Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt in Kindergärten und Häusern für Kinder (Stichtagsregelung) erhalten kostenlos bevorzugt regionales und saisonales Obst, Gemüse, Milch und ausgewählte Milchprodukte. Das EU-Schulprogramm wird aus Landes- und EU-Mitteln finanziert.

Ihre Einrichtung (Schule, Kindergarten, Haus für Kinder) kann jederzeit in das EU-Schulprogramm einsteigen. Die Belieferung mit Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten ist allerdings nur durch zugelassene Lieferanten wie uns möglich. Sollten Sie Interesse an frischem Obst und Gemüse für Ihre Schützlinge haben, reicht es, dass Sie sich mit uns in Verbindung setzen. Wir besprechen alles weitere und kümmern uns auch um den Förderantrag.

Natur erleben

Die Natur bietet Kindern ein endloses Angebot an Anregungen, Spielmöglichkeiten und Entdeckungen. In Pfützen springen, Schnecken beobachten, auf Baumstämmen balancieren, Gartenkräuter pflanzen, begießen und ernten, mit dem Schatten spielen oder die Wärme der Sonne auf der Haut spüren. Wenn Kinder draußen unterwegs sind, steht ihnen die Welt offen. Bewegt von ihrer natürlichen Neugier, die Dinge um sich herum zu erkunden, erforschen und begreifen sie mit großem Interesse, was ihnen dabei begegnet.

In der Natur können Kinder wild herumtoben und vielfältige motorische Erfahrungen sammeln. Sie können frei und selbsttätig der Natur begegnen und dabei erleben, dass diese Grundlage allen Lebens ist. Sie erfahren, wie wichtig es ist, diese Lebensgrundlage zu erhalten und zu schützen und sie lernen, altersentsprechend Verantwortung dafür zu übernehmen. Sie erkennen ökologische Zusammenhänge und erleben die Faszination, die die Natur bietet. Sie begegnen den Elementen und deren Kräften und lernen, die Natur und ihre Lebewesen respektvoll zu behandeln.

Inklusion

„Inklusion bedeutet, dass die Kita allen Kindern gleichermaßen offenstehen soll, unabhängig davon, ob sie körperlich, psychisch oder geistig beeinträchtigt sind, ob sie hochbegabt sind, ob sie einer anderen Kultur oder Religion angehören oder sonstige Besonderheiten aufweisen.

Im Unterschied zu Integration bedeutet Inklusion, dass sich die Kita an die besonderen Bedürfnisse der Kinder anpassen soll und nicht umgekehrt. In einer inklusiven Kita soll es keine definierte Normalität geben, in die das Kind einzugliedern ist. Es ist normal, verschieden zu sein. Heterogenität soll ressourcenorientiert und wertschätzend begegnet werden.“

Quelle: Schnurr, H. (2018): Inklusion rechtssicher gestalten. Alles, was Recht ist. In: kindergarten heute, 6-7_2018, 48. Jg., S. 34.

Wie gelingt uns das im Kindergarten?

Partizipation von Eltern – die ganze Familie wird in den Prozess der Inklusion eingebunden. Thematische Elternabende vermitteln den Familien, dass alle Kinder von einer inklusiven Haltung profitieren.

Bestimmte Rahmenbedingungen (räumlich, finanziell und personell) können vom Träger gewährleistet werden.

Inklusion erfordert multiprofessionelle Teams, die kulturell und sozial sensibel agieren. Unsere Fachkräfte sind bereit, ihr Verhalten zu reflektieren, nehmen eine vorurteilsfreie Haltung an und entwickeln sich weiter.

Anstatt stereotype Zuordnungen anhand von Diagnosen oder kulturellen Hintergründen vorzunehmen, wird die Förderung individuell an einer ressourcenorientierten Dokumentation und Beobachtung Ihres Kindes ausgerichtet.

Wir vernetzen uns eng mit externen Diensten und Institutionen und verstehen uns als Familienzentrum (z.B. Frühförderung der Lebenshilfe Starnberg, Fachdienst der Lebenshilfe – Frau Vahle – Starnberg, Fünfseen-Schule Starnberg Bezirk Oberbayern oder Maßnahmen zur Elternbildung), um Kinder in ihrer Gesamtsituation zu unterstützen und zu fördern.

Beratungsfachdienst für Kindertageseinrichtungen
Lebenshilfe Starnberg gGmbH

Monika Vahle / Leitung: Andrea Nixdorf-Weber

Oßwaldstraße 1a
82319 Starnberg

+49 8151 971 94 76
+49 170 451 75 90

fachdienst-kiga@lhsta.de

Miteinander sozial

Der Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen erfordert Übung. Gerade in der Anfangszeit ist nicht gleich zu erkennen, ob sich ein Kind die sozialen Fähigkeiten bereits angeeignet hat. Häufig möchten die Mädchen und Jungen zunächst beobachten, was die anderen Kinder machen und wie sie sich verhalten. Nach einer gewissen Zeit trauen sich die Mädchen und Jungen dann auch ins Geschehen.
Damit sich die Mädchen und Jungen in ihrer Kindergartenzeit und anschließend in der Schule zurechtfinden, müssen sie sozial interagieren können. Sie sollten zum Beispiel mit den Kindern aus ihrer Gruppe Gespräche führen können. Nicht nur die verbale Kommunikation ist für das soziale Miteinander notwendig. Auch nonverbale Verhaltensweisen zeugen von sozialer Kompetenz. Aus diesem Grund machen Ihre Kinder ihre Erfahrungen bei uns, wie ihr Verhalten auf andere Menschen wirkt.

Wir können Kreativ

Schon in den ersten Jahren ihres Lebens fangen Kinder an, mit Stiften oder Kreide zu malen und sich auf ihre eigene Art und Weise künstlerisch auszudrücken. Zunächst sind Sie als Eltern damit beschäftigt den Kindern beizubringen, wie man einen Stift hält und die Farbe auf ein Blatt und nicht auf den Tisch bringt. Bei uns nimmt der Bildungsbereich Kunst und Gestalten dann eine konkretere Form an: Die Kinder erfahren, wie sie bestimmte Motive malen, Geschenke basteln und selbst werken können. Wir arbeiten hier ebenfalls bedürfnisorientiert und fördern die Explorationsfreude. Die Sonne darf Grün sein und der Scherenschnitt ungerade. Die Freude am Tun ist für das Kind ein Geschenk.